Schulverpflegung international: Länderbeispiel Österreich
Mit dem Länderbeispiel Österreich ergänzen wir unseren Überblick zur Schulverpflegung international. Die österreichische Regierung unterstützt mit einem Nationalen Aktionsplan von Teilhaberisiken bedrohte Kinder und setzt gesunde Schulmahlzeiten in den Fokus.
In Österreich war 2024 etwa jedes 4. Kind unter 18 Jahren von Armut betroffen oder bedroht (23 %). Wie alle EU-Mitgliedsstaaten hat sich auch Österreich verpflichtet, mit geeigneten Maßnahmen die Europäische Garantie für Kinder umzusetzen, um von Teilhaberisiken bedrohte Kinder zu unterstützen. In dem diesbezüglichen Nationalen Aktionsplan bezeichnet die österreichische Bundesregierung „Gesunde Schulmahlzeiten“ als ein Kernelement zur Gesundheitsförderung, besonders auch für armutsbetroffene Kinder.
Gesundes Schulessen als Maßnahme gegen Teilhaberisiken
Ein erster Fortschrittsbericht verweist auf zahlreiche Maßnahmen für gesundheitsförderliche Schulmahlzeiten, unter anderem auf die flächendeckende Anwendung von Empfehlungen und Leitlinien sowie auf die Einrichtung einer Kompetenzstelle Gemeinschaftsverpflegung auf Bundesebene. Diese versteht sich als zentrale Informations- und Austauschplattform für besseres Essen in Kitas und Schulen.
Mehr zum neuen Länderbeispiel international
Lesen Sie mehr zum Schulverpflegungsangebot, zur Organisation der Schulverpflegung und zu Übergewichts- und Adipositasprävalenzen im Länderbeispiel Österreich.
Weiterführende Informationen
- Kompetenzstelle Gemeinschaftsverpflegung in Österreich