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Neues Praxisbeispiel: Eisenach im Wartburgkreis

In weiterführenden Schulen stellen geringe Teilnahmezahlen beim Schulessen Verantwortliche vor Herausforderungen. In Eisenach werden deshalb benachbarte Grund- und weiterführende Schulen in Lose zusammengefasst und ausgeschrieben. Über das Konzept der Satellitenküchen wird so auch bei geringen Essenszahlen ein Verpflegungsangebot sichergestellt.

Seit 2009 entwickelt Eisenach die Qualität der Schulverpflegung kontinuierlich fort. So verankerte der Schulträger schrittweise den DGE-Qualitätsstandard in der Vergabe von Verpflegungsleistungen. Einen Schub brachte ab 2018 das Thüringer Schulverpflegungsqualitätsprogramm, das Investitionen in Küchentechnik ermöglichte. Durch die Umstellung von Warmverpflegung auf Kühlkost wurde eine deutliche Verringerung der Warmhaltezeiten möglich und die Qualität des Angebots insgesamt verbessert. 

Versorgungssicherheit durch Konzept der Satellitenküchen

Auf geringe Teilnahmezahlen in weiterführenden Schulen reagierte der Schulträger mit dem Konzept der Satellitenküchen, das er in Zusammenarbeit mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Thüringen erstellte. 

„Wir haben ein hohes Niveau erreicht, wollen die Qualität stetig im Blick halten und gehen hier Schritt für Schritt weiter. Es braucht Interesse und Einsatz an verantwortlicher Stelle. Schulverpflegung kann nicht ohne gestaltende Akteure, denen das Thema wichtig ist, organisiert werden.“
Bernd Wächter, Schulverwaltung Eisenach

Wie sich die Qualitätsentwicklung auf Teilnahmezahlen und Mahlzeitenpreise auswirkt, lesen Sie in unserem neuen Praxisbeispiel

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