Kinder holen Kürbisse von einem Feld.
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Aus dem Netzwerk: Interview mit dem Ernährungsrat Hannover & Region

Neues aus unserem Netzwerk: Im Interview erklären Daria Kistner und Inge Schweinebraten, Vorständinnen des Ernährungsrates Hannover & Region, ihre Vision einer zukunftsfähigen Schulverpflegung. Ihr Ziel: Mehr regionale Wertschöpfung, mehr Gesundheit für Kinder und Jugendliche und besseren Klimaschutz.

In unserer Interviewreihe mit Partner*innen aus dem Netzwerk greifen wir aktuelle Entwicklungen auf und stellen verschiedene Blickwinkel zur Qualitätsentwicklung in der Kita- und Schulverpflegung vor. Diesmal erläutert der Ernährungsrat Hannover & Region seine Motivation, Hintergründe und zentrale Inhalte der neuen Handreichung „Kommunal organisierte Schulverpflegung als strategischer Hebel für die Region Hannover“.

Regionales, inklusives, sozial gerechtes und gesundes Schulessen

Die Handreichung stellt eine zentrale Idee in den Mittelpunkt: Den Aufbau eines regionalen Verpflegungsverbunds, der landwirtschaftliche Erzeuger*innen, Lebensmittelzentren, kommunale Küchen und Schulen miteinander verbindet. Ausgangspunkt der strategischen Überlegungen des Ernährungsrates ist zunächst die Schulverpflegung; perspektivisch sollen weitere Segmente der Gemeinschaftsverpflegung einbezogen werden. Gutes Schulessen bewerten die Fachleute als bedeutsam für die Gesundheitsförderung, für gelebte Ernährungsbildung und außerdem für eine verlässliche Nachfrage für die landwirtschaftlichen Betriebe in der Region. 

Ressourcen, Know-how und Strukturen bündeln

Mit der Handreichung wendet sich der Ernährungsrat vor allem an Politik und Verwaltung der Stadt Hannover sowie an die zugehörigen 21 Kommunen der Region. Die Expertinnen plädieren unter anderem dafür, Schulverpflegung als öffentliche Aufgabe überregional zu organisieren. Was ungewöhnlich klingt, ist in der Region in anderen Bereichen bereits gelebte Praxis, etwa im Öffentlichen Nahverkehr oder bei Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz. 

„Jede der 21 Kommunen ist Schulträger, der über die Organisation der Schulverpflegung für sein Verantwortungsgebiet entscheidet. Gemeinden müssen dabei häufig das Rad neu erfinden. Es wäre viel einfacher, bestimmte Aufgaben zentral zu organisieren und so Synergieeffekte zu nutzen.“
Daria Kistner, Ernährungsrat Hannover & Region

Welche Maßnahmen der Ernährungsrat konkret vorschlägt, was ein erster möglicher Schritt sein könnte und wie sich die regionszugehörigen Kommunen schon jetzt für eine gute Schulverpflegung aufstellen können, lesen Sie ausführlich im Interview.

Ernährungsräte auf dem Bundeskongress Kita- und Schulverpflegung

Der Ernährungsrat Hannover & Region wird gemeinsam mit weiteren Ernährungsräten auf dem Bundeskongress Kita- und Schulverpflegung am 7. Oktober 2026 in Berlin für Fragen zur Verfügung stehen. 

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