Grundschulkinder spielen mit Lehrkräften auf dem Rasen ein Spiel.
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Hannover: Stadtrat beschließt kostenfreies Mittagessen für Grundschulkinder

Als einen Meilenstein für mehr soziale Gerechtigkeit bezeichnen Verantwortliche der Stadt Hannover diesen Ratsbeschluss. Ab dem Schuljahr 2027/28 gilt das kostenlose Mittagessen zunächst für die erste Klasse und soll bis 2030/31 auf alle vier Grundschuljahrgänge ausgeweitet werden.

Kinder an städtischen Grundschulen in Hannover erhalten schrittweise ab dem Schuljahr 2027/28 ein warmes Mittagessen im Ganztagsbetrieb ihrer Schule. Die Einführung erfolgt stufenweise je Grundschuljahrgang, beginnend mit der ersten Klasse. Für die Eltern sollen alle Kosten entfallen, die Finanzierung erfolgt aus dem städtischen Haushalt. Mit dem Ratsbeschluss wird die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für ein kostenloses und hochwertiges Mittagessen zu erarbeiten, das „überwiegend aus regionaler Zubereitung“ stammen soll. 

Bildung und Teilhabe stärken

Ein weiterer zentraler Bestandteil des Konzeptes soll die Vereinfachung des Antragsverfahrens für Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) sein, um die Finanzierung zu sichern und gleichzeitig Bürokratie für Familien abzubauen. Sollten Kostenerstattungen über das BuT durch die Einführung des kostenlosen Mittagessens für alle Grundschüler*innen gefährdet werden, soll ein alternatives Konzept mit erheblicher Reduzierung (von mind. 50 %) des Elternanteils vorgelegt werden, welches auf einen Elternanteil von ca. 2 Euro pro Mittagessen hinauslaufen soll.

Stufenplan soll Finanzierung erleichtern

Alle Kinder sollen unabhängig von ihrer familiären Situation ein hochwertiges Schulessen erhalten. Der Stufenplan mache das Vorhaben finanziell umsetzbar, so die SPD-Ratsfraktion, die damit mehr Verlässlichkeit für Familien und Schulen erreichen und vor allem in Gesundheit und Teilhabe von Kindern investieren will.

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