Schulmädchen sitzen in der Mensa am Tisch und unterhalten sich.
Quelle: BLE © Ilja C. Hendel
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Neues Praxisbeispiel: Gemeinde Langerringen im Landkreis Augsburg

Mit dem Neubau des Kinderhauses St. Leonhard entstand in Langerringen 2022 auch eine Frischküche für drei Kitas und eine Grundschule. Eine Köchin und eine Hauswirtschaftskraft übernahmen Einkauf, Speiseplanung und Zubereitung für das Kita- und Schulessen. Doch verlief der Start anders als geplant – und stellte die Verantwortlichen vor neue Herausforderungen.

In Langerringen waren die Voraussetzungen für gesundes und leckeres Kita- und Schulessen gut, doch haben die Verantwortlichen mit dem Start der Frischküche nicht deren volles Potenzial ausgeschöpft. Statt aus frischen Lebensmitteln zu kochen, hat die Küche überwiegend tiefgekühlte Komponenten eingekauft. Der Unmut der Eltern war groß, auch weil damit altersbedingte Ernährungserfordernisse der Kinder in der großen Altersspanne von 1 bis 10 Jahren nicht berücksichtigt werden konnten. 

Kita- und Schulessen mit mehr Qualität

Elke Müller, in der Gemeinde für die gesamte Personalverwaltung verantwortlich, hat den Prozess zur Neuorganisation der Frischküche begleitet. Sie hat sich Unterstützung bei der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung gesucht und gemeinsam mit allen Verantwortlichen eine Qualitätsentwicklung in Gang gesetzt. 

„In mehreren Treffen haben wir als Verwaltung, gemeinsam mit der Küchenleitung und einer Vertreterin aus jedem Haus über das Speisenangebot, die Herkunft der Lebensmittel und die pädagogische Einbettung gesprochen und das Konzept erstellt.“
Elke Müller, Langerringen

Welchen Weg die Gemeinde gegangen ist und wie das Ergebnis heute aussieht, lesen Sie in unserem neuen Praxisbeispiel.

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